Hallo, guten Tag,

...........erstmal etwas über den Namen SAILFISCH: Plattdeutsch oder Niederdeutsch für "Segelfisch". Hat also nix mit Denglisch zu tun oder dem Versuch, etwas internationaler zu wirken.

Auf dieser Website stelle ich meine Filme vor. Ich bin ein Privatmann, der aus Neigung zur Fotografie meist Dokumentarfilme über Reiseziele erstellt. Ich vertrete den konservativen Standpunkt, dass die Motive sich bewegen, nicht die Kamera. Meine Filme sind ruhig, sorgfältig recherchiert und mit großer Geduld gemacht. Ich mache alles selbst und übernehme keine Aufträge. Interessenten können die Filme mehr oder minder zum Preis des Aufwandes erwerben, wobei ich keine Kopien erstelle, sondern bei Bedarf einzelne Original - Abzüge von der Festplatte erstelle. Alle Filme werden in Klappbox mit Cover wie angezeigt geliefert. Ich bevorzuge das Brennen auf DVD-R und seit dem Sommer 2014 mit HD im 16 : 9 Format  auf blu-ray Disc.

Juli 2014                                              Neuer Mut, neue Camera


Mit neuer HDMI Monstercamera, neuem Fimmaterial, neuem 16:9 HD - Format und neuem Mut wieder mal nach Mallorca. Abseits der Saison, noch vor Ostern bis zum Palmsonntag, dem Domingo de Ramos, auf einer Agrofinca in Calvià eingemietet, 20 Autominuten von Palma de Mallorca entfernt, mit viel Zeit und Geduld versehen, den üblichen Wunschzettel im Kopf und in der Tasche, beginne ich den 90 minütigen Film mit der Bootslandung in Port Soller an der Nordostküste im muschelförmigen Hafen, dem einzigen zwischen Antraitx und Pollenca. Von hier aus gelangt man in dreiviertelstündiger Fahrt mit der historischen Strassenbahn in die 27 km entfernte Hauptstadt Palma de Mallorca. Mehrere Tage und Nächte in der eleganten und geschichtsträchtigen Metropole zu einem informativen Streifen zusammengefasst, wobei die Suche nach dem Rezept des belebenden Carachillo im Mittelpunkt steht.  Vom ländlichen Calvià als Ausgangspunkt viele sorgfältig geplante Touren über die ganze Insel unternommen: Über die gebirgige Küstenstrasse der Tramuntana nach Déja, Valldemossa, Sa Calobra und Banyalbufar, weit in den Süden zu den Salzbergen von Ses Salines, immer auf der Hut vor rasenden Radlern, die hier ihre Waden stärken, bevor die Saison auf dem Kontinent beginnt. Die heimliche Hauptstadt Pollenca mit ihrer prachtvollen Kirche N. S. des Angels und der leichtfüssige Aufstieg zum Kalvarienberg sind auch für meine Waden gut, da Monstercamera mit Stativ geschleppt werden muss. Besonders angenehm der Aufenthalt in Alcudia, den Murallas der Altstadt mit der komplett erhaltenen Stadtmauer. Ganz im Nordwesten das Cap de Pera mit dem herausragenden Leuchtturm und das Castel de Pera, ganz ohne den hochsommerlichen Besuchersturm. Im Inneren der Insel nach einigem Suchen die Bastei Sta. Maria de Bonany gefunden; köstlich das Brunnenwasser aus dem Blecheimer! Wenige Kilometer entfernt liegt die Finca Els Calderers, ein zum Museum gestaltetes Herrschaftshaus aus der Zeit der Landbarone Mallorcas.
Zum Palmsonntag die Prozession zur Kirche San Joan de Baptista in Calvià, die Feria mit dem ländlichen Markt und der Einzug der vermummten Cofradias zur Messe in der Kathedrale La Seu in Palma. Die Semana Santa, die Karwoche, beginnt mit dem atemberaubenden Feuerwerk vor dem Hintergrund der Kathedrale in Palma de Mallorca.



HIER DIE 10 FILME ÜBER DIE WELTREISE 2011 / 2012



AUGUST 2012 :                                            IN 140 TAGEN UM DIE WELT

                                   TEIL 1    "ATLANTICO"                       




Nachdem vom Dezember 2011 bis Mai 2012 die Welt in westlicher Richtung umrundet wurde, dabei 2.500 Minuten Film und an die 10.000 Fotos gemacht wurden, begann im Juni die Aufarbeitung der Reise. Ich wollte ganz einfach wissen, wo ich gewesen war und was ich zusammen mit der "ersten" Frau gesehen hatte. Ich wollte das alles dokumentieren und zeigen, wie es war und vor allem: Warum es so war. Über den winterlichen Atlantik nach Funchal auf Madeira, dann Guadeloupe, St. Maarten, Anguilla und Aruba in der Karibik, Cartagena de Indias in Columbien und Cristóbal in Panama mit der Passage des Kanals waren die Stationen der Atlantik - Überquerung. Alles mit großem Aufwand recherchiert, ziemlich viel geschichtlicher Hintergrund von den Ländern und Inseln und Städten, ein wenig Trallala vom Leben an Bord. Jedenfalls weit weg vom Traumschiff - Schicki Micki und Schönentachnoch. Nüchtern kommentiert, subtile Spitzen auf die Welt, in der wir leben, das übliche Kabarett mit Schalk im Nacken und der selbstsicheren Erkenntnis: In dem Metier macht mir Keiner etwas vor! 75 Minuten DVD - R.


                              Teil 2     "PACIFICO"                               



Entlang der Südamerika - Westküste Richtung Äquator nach Süden: Manta in Equador mit dem Flug ins Hochland zu den Otavalo - Indios und der Hauptstadt Quito in 2.500 m Höhe, dann Guayaquil und Salaverry in Peru, zur mittelalterlichen Metropole Trujillo. Von Callao, der Hafenstadt Limas in die geschichtsträchtige ehemalige Ciudad de los Reyes und weiter nach Paracas, schon am nördlichen Rand der Atacama - Wüste. Dann nach Westen über die Weiten des pazifischen Ozeans zur Osterinsel, wo trotz übler Bedingungen angelandet wurde. Dann der unbestrittene Höhepunkt dieses Reiseabschnittes: Die Felseninsel Pitcairn, auf der die Meuterer der "BOUNTY" landeten.
Ein mehr als flüchtiger Einblick in die spanische Conquista und die Zeit der Entdeckungen. Klar, der Titel musste "PACIFICO" sein! DVD - R, 75 Minuten.



                                   Teil 3      "ARCHIPELAGO"



Von Pitcairn, wo ich tatsächlich von einer alten Dame erkannt wurde, die ich als 2. Offizier des Norddeutscher Lloyd Frachters "BUCHENSTEIN" vor 40 Jahren kennen gelernt hatte, ging es weiter auf den Spuren der "BOUNTY" nach Fakarawa, Papeete auf Tahiti, über Moorea, Bora Bora und Rarotonga auf Französisch Polynesien. Bisher nicht gesehene Südseeinseln mit traumhaften Farben und freundlichen Menschen.
Das Königreich Tonga an der Datumsgrenze mit überraschenden Eindrücken und viel Schweiß erlebt, dann zurück in die zivilisierte, französiche Kolonialwelt auf Nouméa und der Urlaubsinsel Ile des Pins, nur noch tausend Seemeilen vor dem australischen Kontinent. Wiederum eine 75 Minuten DVD - R voller unvergleichlicher Eindrücke.



                                          Teil 4     "AUSTRALICO"



Die Ostküste Australiens wird vom über 2.000 Kilometer langen Great Barrier Reef bestimmt. 12 Tage war das Schiff von Sydney bis Cairns unterwegs, ab Frasier Island mit Lotsenberatung innerhalb der Korallenriffe. Abwechslungsreiche Erlebnisse aus der leichtlebigen Millionenstadt Sydney mit Harbour Bridge, dem alten Hafengebiet The Rocks, den faszinierenden Aussichten vom Observatorium oder der Bogenbrücke "COAT HANGER" und dem sündhaft teuren Opernbesuch. Die Schnellbootfahrt mit  den vielen Buchten und Flusslandschaften auf dem Parramatta - River oder der Ausflug in die blauen Berge. Das Auslaufen zum Sonnenuntergang aus dem "sichersten Hafen der Welt" nach Brisbane und der Wolkenkratzer - Stadt Gold Coast mit dem 80 Kilometer langen Strand und dem höchsten Freiluft - Balkon Australiens. Dann auf der teuersten Insel Australiens wieder mal Gelegenheit, der Gesellschaft den Spiegel vor zu halten und schelmisch vom Flug übers Korallenriff zu resümieren, als die Maschine bei voller Fahrt auf dem Wasser vor Whitsundays Island aufsetzte. Die bemerkenswerte Seilbahnfahrt über den Regenwald hinauf nach Kuranda, die rudimentären ARMY DUCKS auf den Sümpfen im Tropical Rain Forest und die Bahnfahrt hinunter nach Cairns - alles unvergessliche Momente auf der langen Reise, deren südlichster Punkt aber schon erreicht wurde. Man genießt die unerträgliche Leichtigkeit des Seins an Bord eines Kreuzfahrtenschiffes beim Tanz unter dem Kreuz des Südens. DVD - R, ca. 70 Min.




                                   Teil 5        "TROPICO"



Nach dem letzten Australhafen geht es nach Neu Guinea, dann durch die Torres Strasse in die Banda- und Celebessee auf die Molukken - Inseln. Die wenig bekannten Häfen Ambon, Ternate, Bitung in Indonesien oder Sandakan auf Borneo in Malaysia bestechen durch feucht heißes Tropenklima, der Spaßfaktor beim Schleppen der Kamera mit Stativ über brütend heiße Märkte und dieselverqualmte Straßen ist eher gering, die Erkenntnisse aber durchaus befriedigend. Absichtlich von touristischen Programmen fern bleibend wird der Kontakt mit der jüngeren Geschichte besonders intensiv. Auch das spontane Willkommen in einem Konfutse - Tempel vermittelt hautnahe Kenntnis vom Land, das man besucht. Der - wie immer - recht tiefe Einblick in die Geschichte findet in der 500 Jahre alten Festung Intramuros, der Kernzelle des heutigen Manila, einen bemerkenswerten Höhepunkt, die Passage von Corregidor zwingt zum Nachdenken über die Kolonialzeit der Portugiesen, Spanier und Holländer sowie der japanischen Invasion im zweiten Krieg. Nach dem Moloch Manila wird Taiwan erreicht, Kao Hsiung und Chi Lung mit der Hauptstadt Taipeh und dem 101 Superturm oder der Gedenkstätte an den geliebten Führer Sun Ya Tsen. Zweifelsohne ist die chinesische Küche ein bevorzugtes Thema, die dampfenden Bilder von abendlichen Straßenküchen im verregneten Hafenviertel bedürfen nur weniger Kommentare. DVD - R, ca. 70 Min.





                               TEIL 6                    "NIPPONGO"




Nach Passieren des nördlichen Wendekreises geht es stramm nach Norden über die japanische Tropeninsel Ishigaki, wo man in verschiedenen Tempeln um gutes Wetter bittet, dann Okinawa, um die Waden zu stählen auf dem Weg zum Shuri - Palast. Dann ein Tag auf See, um die Winterklamotten 'rauszuholen. Einlaufen in die Bucht von TOKYO bei nasskaltem Wetter und einstelligen Celsiusgraden. Der Kampf mit den japanischen Schriftzeichen in den U-Bahnen und die bittere Erkenntnis, dass der Wächter vor dem Kaiserpalast uns nicht zum Tee einlässt. Die wohltuende Behandlung eines Kunden in japanischen Warenhäusern und der Pflichtbesuch beim großen Buddah in Kamakura. Alles im Regen, versteht sich. Weiter nach Osaka, wo die Sonne schien und eine 80 köpfige Marching Band (alles Mädchen) an der Pier eine fetzige Musi machten. In Shimizu, am Fuße des Fujijama in die Wolken gesehen, durch Shimonoseki, den Albtraum des rechtschaffenen Seefahrers nach Fukuoka im ostjapanischen Meer.
Weiter, noch weiter nach Norden nach Wladiwostok, Eisschollen auf dem Fluss, das Holzdeck gepanzert vom Eis, herrlicher Sonnenaufgang und freundliche Leute im Paradies der Werktätigen, die beweisen, dass man auch mit rechts gesteuerten Autos rechts fahren kann!                                 Wiederum 75 min. auf DVD - R


                                 TEIL 7                      "ASIATICO"



Nach dem eisigen Wladiwostok wieder Richtung Süden nach Pusan, Korea. Aber hier ist es auch noch gut für die Winterjacke. Man stromert durch die endlosen Strassenmärkte und alle Edelmarken werden als Kopie angeboten. Nicht aber im neuen Konsumtempel LOTTE, da ist alles echt. Echt teuer. Dafür erlebt man das größte Wasserspiel in einem geschlossenen Raum - über 6 Stockwerke! Leider gibt es im Film nur ein paar Standfotos, ebenso am nächsten Tag auf der Insel Cheju, wo der morgendliche Besuch von Fisch- und Gemüsemarkt genauso farbenfroh erschien, wie ein Besuch in der Tempelanlage Jejumok. Dann weiter nach Shanghai, den schlammigen Fluß hinauf an endlosen Hafenanlagen vorbei direkt vor die Kulisse am Huangpu mit den Wolkenkratzern PEARL TOWER und "Bottle Opener". Bis spät in den Abend bei eisigem Wind gefilmt, dann zu Fuß zurück, denn Taxen sind knapp in Shanghai. Anderntags ein Ausflug zum "Garten des bescheidenen Angestellten" - natürlich aus der Ming Dynastie - und ein Einblick in die Arbeit einer Seidenspinnerei. Dann Hong Kong! Immer noch die lebhafteste Baustelle der Welt. Einfahrt durch die "Eastern Entrances" und ein traumhafter Liegeplatz in Kowloon am Ocean Terminal. Zu Fuß durch Nathan Road und Jordan Road zum Hue Wah rotchinesischem Kaufhaus, das immer noch den gleichen hausbackenen Trödel aus der Mao-Zeit anbietet, durch den weitläufigen Stadtpark mit den Tai Chi übenden Chinesen in die flimmernden Shopping Malls an den Liegeplätzen der Kreuzfahrer. Abends mit der STAR FERRY rüber nach Victoria und Aberdeen zu den schwimmenden Restaurants JUMBO und TAI PAK - ein Pflichtbesuch. Am zweiten Tag zu Fuß durch die Häuserschluchten von Victoria hoch bis zur Talstation der CABLE CAR und mit Mühe einen Stehplatz in der Tram ergattert. Oben auf dem PEAK ist inzwischen alles zugebaut - aber die Aussicht!!! Ein chinesischer Rennfahrer, der als Busfahrer Dienst tat, brachte uns zurück in die Innenstadt - Caunaught Road, wo die doppelstöckigen bunten Strassenbahnen seit 70 Jahren unverändert quietschend durch die Strassenschluchten eiern. Unvergleichlich aber der Blick nachts vom Balkon des Schiffes auf Victoria Island!
Saigon, die nächste Großstadt. Kein Mensch hält es für möglich, dass es so viele "Moppetts" gibt! Ein Spass, durch so eine Horde die Strasse zu queren. Die alten Kolonialhotels in der Innenstadt, das Theater sind makellos restauriert, nur im Inneren prangt das Konterfei von Ho Chi Minh.
Singapore, nochmals dicht unter den Äquator, die sauberste Metropole der Welt. Hier ist alles verboten, Raucher sind Kriminelle, drei mal husten kostet 100 $, aber der Empfang im Royal Singapore Cricket Club war sehr angenehm. Zum Lunch im "Iron Market" den Regen abgewartet, zum Tee im RAFFLES Hotel vorbeigeschaut und staunend vor dem Betonschiff in 120 m Höhe gestanden.       DVD - R  75 min


                               TEIL 8                                              "INDICO"



 Nach Auslaufen Singapore geht die Reise nordwärts durch die Malakka - Straße nach Phuket in Thailand. Eine Rundreise durch den Süden der Insel zu einer der größten Tempelanlagen des Landes, WAT CHALONG, und weiter in den tropischen Regenwald zu den Kathu Falls, die allerdings zur Trockenzeit nur rinnsalmäßig plätscherten. Jedoch konnte man so dem lärmenden Trubel in der Küstenstadt PATONG entgehen.
Ein paar Meilen weiter vor der Insel Phi Phi geankert und mit einem gecharterten Langboot eine traumhaft schöne Bootstour gemacht. Hier wurde der Bondfilm "Goldener Colt" gedreht. Zwei Tage später den schlammigen Yangoon Fluß aufwärts nach Rangun. Die unvergleichliche Pracht der SCHWEDAGON PAGODE hat uns zwei Tage beschäftigt! 60 Tonnen Gold sind da drauf gepappt worden! Über den Golf von Bengalen nach Trincomalee und Colombo auf SRI LANKA. Es beginnt eine 5 - Tagestour nach Dehli, Agra mit dem Roten Fort und dem Tadj Mahal, der Audienzstadt FATHEPUR SIKRI und der Moghulen Residenz JAIPUR mit dem beeindruckenden Elefantenritt hoch zum AMBER - FORT. Die lebhafte Innenstadt von JAIPUR mit dem PALAST DER WINDE und die stundenlangen Fahrten über indische Autobahnen mit den verrücktesten Gefährten wie dem 60 Fuß RANJID-CONTAINER!
Der Flug nach BOMBAY, wo das Schiff inzwischen angelegt hat, dann die kaum wieder zu erkennende Metropole MUMBAI mit ihren 15 Millionen Einwohnern. Zum Abschluss noch eine Aufzeichnung der BLUES BROTHERS an Bord, damit die 90 Minuten voll werden!                                                       DVD - R 90 min


                     TEIL 9                                   ARABICO


Nach Auslaufen Mumbai, dem letzten indischen Hafen, steuert das Schiff quer über das Arabische Meer nach Muskat, dem alten Gewürzhafen an der Südküste Omans. Der reizvolle Basar im neuen Souk duftet nach Weihrauch, die Basaris sind geschäftstüchtige Herren im makellosen weißen Kaftan, die schwarz verschleierten Frauen gehen nie allein aus, immer in Begleitung und scheuen alles, was nach Kamera aussieht. Anstatt Bander Abbas im Iran wird Khasab an der Strasse von Hormuz angelaufen. Von Bord aus werden die höchst aktiven Schmuggler beobachtet, die Elektronik und Zigaretten in kraftstrotzende Motorboote stauen, die im Schutze der Nacht über die Strasse an die Perserküste zu preschen, um anderntags mit Ziegen zurück zu fahren. Dann die schillernden Wüstenmetropolen Abu Dhabi und Dubai, von einem Ausflug in die Al Khatim Wüste zum (touristischen) Zeltlager mit arabischem Essen und Bauchtanz zurück in die glitzernden Shopping Malls und das ultra luxuriöse Hotel EMIRATES PALACE. Staunend vor dem Burj al Arab am Jumeirah Beach gestanden, beim Hochblicken auf den Burj Khalifa fast hinten über gefallen und mit der Monorail auf die künstlich aufgeschüttete Wohnanlage THE PALM gefahren. Überall Wasserspiele, künstliche Bewässerung, satte Grünanlagen und Spassbäder. Urig die Fahrt mit den alten Motorbarkassen über den Dubai Creek. Fujairah und Salalah im Oman sind auf der Fahrt Richtung Rotes Meer wegen großer Hitze recht anstrengend, doch als bekennender Fußgänger durchaus lohnend. Nachts bei völlig abgedunkeltem Schiff durch das Piraten gefährdete Gewässer südlich Jemen geschlichen und bei Sonnenuntergang durch das Bab el Mandeb ins Rote Meer gelangt. Zu diesem Reiseabschnitt konnten sich nur 300 Fahrgäste entschließen, die von 350 Besatzungsmitgliedern betreut wurden! War recht lustig, als Mr. RED SHOES auftrat. Man glaubte, es wäre Jerry Lee Lewis persönlich! Zwei Tage später in Ägypten. Safaga, ehemaliger Marinehafen ist nun Landeplatz für die Passagierschiffe. Eine stundenlange Busfahrt durch die Wüste, über den Nil ins Tal der Könige, zu den Gräbern der Pharaonen, dem Hatschepsut Tempel und mit dem Nilboot nach Karnak. Der nervige Disput über Filmaufnahmen, die stete Wachsamkeit gegenüber Händlern und aufdringlichen Kindern schärft die Aufmerksamkeit und das Erinnerungsvermögen. Wohlan! Rüber nach Israel, Jordanien und zum Sinai!                                 DVD - R      75 min


                              Teil 10                                ORIENTO


10. und letzter Abschnitt der langen Reise. Von Eilat, dem einzigen Hafen Israels im Golf von Aqaba bis nach Venedig, der Serenissima im adriatischen Meer. Der erste große Ausflug führt über 350 km durch den Negev und an die Küste des Toten Meeres nach Jerusalem, heilige Stadt für Juden, Christen und Moslems. Der Blick vom Ölberg auf die tausendjährigen Mauern der Stadt mit der goldenen Kuppel des Felsendoms und der Al Aksa Moschee. Durch das Jaffator gelangt man in die Altstadt, folgt der Via Dolorosa im Getümmel der Besucher. Der Rundgang durch den MURIZAN endet in der Grabeskirche, die über der biblischen Stätte Golgatha erbaut worden ist. Der unfassbare Trubel am Salbungsstein, der 13. Kreuzweg- station, und die Vielzahl der verschiedenen christlichen Pilger aus sechs Glaubensrichtungen verwirren den Weltreisenden.
In der Nacht darauf verholt das Schiff - nur drei Meilen - quer über den Golf nach Aqaba, der Stadt, durch die Moses möglicherweise das Volk Israel auf der Flucht aus Ägypten geführt hat. Ein staubiger Ausflug ins Wadi Rum, zu den bizarren Felsformationen im roten Wüstensand, den sieben Säulen der Weisheit. Eine ruppige Tour in uralten Toyota Landcruisern zu einem Beduinenlager und eine Erinnerung an Lawrence von Arabien, den schwärmerischen Araberfreund, dessen Wirken hier verfilmt wurde. Zurück in Aqaba verschwindet der Kameramann in den Souks und kommt mit Gewürzen für ein Jahr versorgt wieder an Bord, als der Muezzin zum Nachmittagsgebet ruft. Das Schiff versegelt an die Südspitze des Sinai nach Sharm el Sheik, dem liebsten Urlaubsgebiet der Ägypter und Araber. Die verschlampten Märkte im touristisch geprägten Old Market wirken wenig einladend, die großen Leistungen der Nachfahren der Pharaonen liegen 4.000 Jahre zurück.
Nun geht es nach abendlichem Showprogramm an Bord Richtung Norden durch den Suezkanal. Von 7 bis 17 Uhr nur an Deck gestanden und an die vielen Passagen zwischen 1963 und 1997 erinnert worden. Die letzte Hochbrücke dieser Reise wird bei El Kantara passiert, noch ein kleiner Spaziergang in Port Said, bevor das Schiff Kurs auf Venedig nimmt und dort am Morgen des 5. Mai nach 139 Tagen Reisedauer
pünktlich in die Lagune einläuft. Bei herrlichem Frühlingswetter überquert man den Canal Grande, bedankt sich in der Kirche Dei Frari und spendet in der San Geremia eine Kerze für den guten Verlauf der letzten Monate. Die Reise ist zu Ende und der Nachspann ist voller beeindruckender Zahlen von  Film und Reise.




September 2010 :                               DER NEUE FILM :

                         HEITER BIS WOLKIG IN BRAKE



"..........ich denke, Du besuchst uns besser im Sommer" , meint der Sprecher zu seinem imaginären Duzfreund und zeigt dabei stimmungsvolle Bilder aus dem winterlichen Brake.
Er beklagt die dunkle Jahreszeit. Etwas zu nörgelig, so der erste Eindruck. Doch der relativiert sich, wenn nach über sieben Minuten Vorspann die Szenerie unvermittelt wechselt: Blauer Himmel über dem grünen Deich, Schafe blöken, eine sommerliche Musik löst die trüben Wintergedanken auf. HEITER BIS WOLKIG erscheint als Titel.
Und nun geht es auf eine kurzweilige Tour durch die Stadt an der Unterweser. Vom Deich in Käseburg bis auf die nördlichen Weiden von Sürwürden. Durch die Stadt, die Kaje, durch die Museen und auf den Flohmarkt - mit der Fähre auf den Harriersand zur Herbstregatta der Segler. Bei sommerlicher Hitze ins Freibad und entlang der Siele durch Boitwarden und Golzwarden zurück an den Fluß bis zum alten Bahnhof in Sürwürden, wo er bei Durchfahrt eines Zuges resümiert: "Wer will schon nach Bremen, wenn er Brake gesehen hat!"
Über ein Jahr mit Kamera und Stativ unterwegs, genau beobachtet und mit sorgfältig recherchiertem Text versehen. Lebhaft, mit Spannung und Witz erzählt.





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