Gestatten?!

W. Rolf Hering, Kapitän auf großer Fahrt, Engineer Officer CT und Reserveoffizier der Bundesmarine, Mitglied der Sozialversicherung und bekennender Rentner ohne Nebenbeschäftigung mit einer Neigung zur Fotografie seit früher Jugend.
Seit 40 Jahren in der Wesermarsch zu Hause, habe ich erst nach Beendigung der aktiven Seefahrt das platte Land genauer kennen gelernt. Stets mit der Filmkamera unterwegs, hat sich seit 1970 eine Menge Filmmaterial angesammelt.
2002 habe ich meinen ersten Film über Brake vorgestellt:

"ZWISCHEN MEER UND MOOR".
 
Damals noch mit Hi8 und VHS Cassette. Mit verbesserter Bildtechnik, digitaler Aufnahme, Schnitt und DVD-Wiedergabe enstand 2007 der neue Film

"EIN METER ÜBER NULL".

Und ziemlich abgekärt dann der bisher letzte Streifen über Brake in 2010:

"HEITER BIS WOLKIG"

 
Ich sehe mich als Schönwetter-Fotograf mit der Neigung zu möglichst perfekten, schönen und vor allem ruhigen Bildern. Erkennungsmerkmal ist das Stativ, hinter dem ich zu finden bin. Ich schneide mit MACROSYSTEM CASABLANCA, nach schier endloser Recherche schreibe und spreche ich den Text zum Film selbst. Alles geschieht aus reiner Begeisterung, ohne jedlichen fremden Einfluss.
Ich übernehme keine Aufträge.
Trotz der mit zunehmendem Alter wachsenden Erkenntnis, dass früher alles besser war, folge ich im Sommer 2014 der neuen Technik: HD, 16:9, blu-ray, - CANON XH A1 - CASABLANCA S4000 PRO.
Ich bin einer von der Sorte, dem nix gut genug ist................

Inwischen ist mein 50. Film fertig. Hab' immer noch Freude daran!


1969
4. Offizier auf
Lloydfrachter BRANDENSTEIN




Nach dem Examen zum
Patent Steuermann
auf großer Fahrt an der
Seefahrtschule Elsfleth
folgten erste Einsätze
in Südamerika, Ostasien
und als Ausbilder auf
Segelschulschiff
SEUTE DEERN.


1974 als II. Offizier auf MS EUROPA bei einer Bootsfahrt im offenen Arbeitsboot zum Blomstrand  -Gletscher auf Svalbard (Spitsbergen). Damals fuhr man noch unter den Gletscher-Brücken hindurch oder lief über die gesamte Gletscherzunge! 30 Jahre später war dieser Gletscher um ein Drittel geschrumpft. Für mich ein ernster Anlass, mit der Dokumentation fort zu fahren.


1978  als Touristic Manager und Kreuzfahrten-leiter auf MS EUROPA. Nach dem Motto "Reisen bildet" schleppe ich meine Kamera über die Gletscher von Spitzbergen, in den Amazonas Dschungel oder erlebe den Sonnenaufgang vor dem Tadj Mahal in Indien. Anfangs noch mit der Arriflex, später (der Bequemlichkeit wegen) mit der Beaulieux S 8.


1985 zurück in der Frachtschiff- fahrt im Westindien - Dienst, der sich mühsam auf Container umstellt. Ich habe meine solide YAMAHA XS 400 an Bord und nutze um den Preis vieler Nachtwachen manchen Ausritt über die karibischen Inseln. Hier auf dem Foto vor dem Päsidentenpalst in Port au Prince vor einer Tour nach Boutilliers und Kenscoff - 1000 m hoch in den Bergen, wo die Luft einfach himmlisch ist.


1990 wurde der Karibik Dienst an einen Reeder aus Griechenland verchartert und der inzwischen sehr beliebte Arbeitsplatz fiel weg. Die brave Yamaha (mit einer Beule im Tank von einer Kokosnuss) machte ihren letzten Ausflug in Ponce, Ruerto Rico.



1999 bei Dreharbeiten auf dem Elsflether Segelschulschiff GROßHERZOGIN ELISABETH. Bei bestem Wetter und passablem Wind wurde die gesamte Strecke von der Wesermündung bis nach Elsfleth unter Segeln zurückgelegt. Ein zweiter Kameramann an Land filmte die Passage des Seglers am Anleger Brake. Meine Sachkenntnis über das Metier der Seefahrt erleichtert natürlich die Recherche zum Text.


2001 Nach Erwerb des Ingenieur-Patentes auf den Container-schiffen der 4. Generation in der Ostasien- fahrt. Diese Schiffe (80.000 TDW) wurden mit 14 Mann und 2 Besat- zungen gefah- ren. Zwei Reisen à 56 Tage, dann zwei Reisen Urlaub. Ich bin inzwischen auf Video umgestiegen und drehe meinen Erinnerungsfilm von einer Ostasienreise. "START ME UP!" Mit 55 ist die Seemannsrente erfüllt!


2004 auf Mindelo, Kapverden





































Auf einer Kreuzfahrt von Bremerhaven über den Atlantik, die Bahamas, Ostküste USA, die Karibik und den Amazonas bis Manaus. Zurück über die Kapverden in die Wesermündung. Während dieser langen Reise entstanden 4 DVD - Filme mit insgesamt 315 Minuten Spieldauer. Das war im übrigen die erste Seereise, für die ich bezahlt habe!  Das Schiff: MAKSIM GORKYI - die ehemalige HAMBURG -erwies sich als die richtige Wahl: Nach heutigen Maßstäben mit 22.000 to überschaubar klein, etwa 400 Fahrgäste, weder Schickimicki Dampfer noch Billig - Kreuzfahrer. Als einer der letzten Turbiner herrlich leise mit passablen Kabinen und vielen freien Decks, auf denen ich mein Stativ vibrationsfrei benutzen konnte! Die Filme sind denn auch eine abwechslungsreiche Mischung aus Bord- und Landleben, alle großen Ausflüge zu den Maja- Ausgrabungen in Mexiko und Guatemala habe ich mitgemacht, auch den bemerkenswerten Flug nach TIKAL. Als Höhepunkte sehe ich heute den Besuch der Teufelsinseln und natürlich die Amazonasfahrt mit dem unvergesslichen Bad im Urwaldtümpel!


2007 zum wiederholten Mal auf Lanzarote. Als Ausgangs- punkt wurde der zentral gelegene Ort YAIZA gewählt - direkt unter den Feuer- bergen im Naturschutz- gebiet TIERRA DE FUEGO. Hier liegt die FINCA DE LAS SALINAS, ein kleines Hotel mit fantastischem Blick auf den Vulkan TIMANFAYA.  Mein erster Film entstand hier in 2002 - nach einem Besuch der Ausstellung ART WITHOUT ARTIST im New Yorker Museum Of Modern Art beschloß ich, einen weiteren Film "UNTER DEN WOLKEN" über die Landschaften Lanzarotes abzuliefern. (Meine Erfahrungen und Ansichten gehen nicht immer konform mit der öffentlichen Meinung....)  Das nebenstehende Bild wurde auf dem Weg von der BATERIA aufgenommen, dem von César Manrique gebauten Aussichtspunkt über der Famara-Bucht. Das neue Stativ wiegt inzwischen 8 kilo, selbst die größten Brennweiten sind nicht zittrig, die grandiose Landschaft von Lanzarote bietet eine Fülle von Möglichkeiten für die Tele-Fotografie. Dieser zweite Film ist meist abseits der touristischen Hauptziele entstanden, die technischen Möglichkeiten der digitalen Bearbeitung lassen manche Lichtverhältnisse besonders wirkungsvoll erscheinen.



2010 Bei Aufnahmen zum neuen Film im Braker Fischerei- hafen.


Aus 1.513 Szenen wähle ich 846 für "BRAKE - HEITER BIS WOLKIG
"

Ich nutze inzwischen alle Möglichkeiten meines MACROMEDIA Schnittsystems zur Erstellung des Films, wobei das Sortieren der Szenen inzwischen zu einem reinen Gedächtnispuzzle geworden ist.
Fast die Hälfte des Rohmaterials habe ich verworfen - schweren Herzens, denn man trennt sich ungern von gelungenen Bildern. Aber ist habe mich konsequent auf maximal 75 Minuten festgelegt. Und dann sind es doch 76 Minuten geworden.
Nun ja: Der Nachspann ist mein erklärter Favorit!


2012 auf einer Kreuzfahrt von Hamburg nach Venedig.
(durch den Panama - Kanal)

Vom Dezember 2011 bis Mai 2012 drehe ich während einer Weltreise 10 Filme, die auf der Startseite beschrieben sind.
Ich weiß, dass es merkwürdig erscheint, wenn ein Seefahrer für eine Seereise bezahlt!








Aber meine Frau ist noch nie durch den Suezkanal gefahren...

2015 bei Filmaufnahmen zur SAIL auf dem Blexer Deich

Getreu dem Motto
Licht im Rücken,
Bild muss glücken,
wähle ich das Süd-
ufer am Weserdeich
gegenüber von
Bremerhaven für
die Filmaufnahmen.








                                                                                                                             



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